Herzstück – Ort der Geborgenheit an der Maria-Ward-Schule gesegnet

FotoEinweihung
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Auf dem „Village-Gelände“ der Maria-Ward-Schule wurde am 15.9.2021 ein kleines besonderes Häuschen gesegnet.   Dieses Haus, das liebevoll von der Schulfamilie „das Herzstück“ genannt wird, dient künftig als Ort der Begegnung, Gespräche und Besinnung. Es soll Schülerinnen kleine Auszeiten vom Schulalltag ermöglichen.   
Datum:
Veröffentlicht: 10.10.21
Von:
Anna Dürrbeck-Tovar

Ein besonderes Anliegen von Ordinariatsrat Hans-Dieter Franke, dem Leiter der Hauptabteilung „Schule und Religionsunterricht“ der Erzdiözese Bamberg, war es, eine Wirkungsstätte für das neu beauftragte Schulpastoralteam zu schaffen.   
Zu den Kernaufgaben des Schulpastoralteams an der Maria-Ward-Schule gehören die Schulseelsorge (Gespräche, Unterstützungsangebote in Krisensituationen), die Schulgottesdienstvorbereitungen, das Kennenlernen der Person Maria Ward sowie die Durchführung und Planung verschiedener schulpastoraler Aktivitäten, wie zum Beispiel Orientierungstage, Sozialpraktikum und Taizé-Fahrten. Dadurch soll die familiäre Atmosphäre an der Schule weiter gestärkt und eine Identifizierung mit dem Leitbild der Maria-Ward-Schule vertieft werden. 
 
Im Rahmen des Anfangsgottesdienstes an der Maria-Ward-Schule wurde die Segnung des „Herzstücks“ gefeiert. Zur Begrüßung sprach Hans-Dieter Franke feierliche Worte an die anwesende Schulfamilie und stellte das Schulpastoralteam, bestehend aus drei Lehrerinnen der Maria-Ward- Schule, Claudia Berner, Irmgard Gehringer und Anna Dürrbeck-Tovar und die Koordinatorin für Schulseelsorge, Frau Melanie Kuhn-Lange, vor. Das Team freute sich über die neuen Aufgaben und verteilte an alle Anwesenden symbolisch kleine Herzchen. 
 
Zu dem besonderen Anlass konnte auch die Diözesanarchitektin Margarete Herrmann begrüßt werden, die ihre Aufgabe wie folgt beschrieb:   
 „Wir als Architekten hatten die Aufgabe, einen Raum für die Seelsorge zu schaffen – also zum einen eine Hülle, die schützt - vor Witterung, Kälte und Einblicken und zum anderen ein Inneres, das Platz schafft, für die Seelsorge, für den Menschen…   
Das Haus dient in erster Linie dem Schutz des Menschen. Von außen ist das Gebäude dunkel gehalten, kann in Würde altern…  und wirkt im Kontext, also zur Umgebung hin, eher zurückhaltend. Der Innenraum ist sehr hell, warm und natürlich gestaltet und kann damit einen geeigneten Ort für wichtige und gute Gespräche schaffen.“ 
  
Diözesanjugendpfarrer Norbert Förster hatte die feierliche Aufgabe, das Herzstück zu segnen und für das Wirken des Pastoralteam zu beten. Musikalisch untermalt wurde die Zeremonie von Harald Setz (Lehrkraft) mit dem Saxophon. 
 
Im Anschluss an die Zeremonie bedankten sich die Schulleiterin der Maria-Ward-Realschule Barbara Hauck und der Schulleiter des Maria-Ward-Gymnasiums Stephan Reheuser herzlich bei Hans-Dieter Franke für diesen besonderen Raum der Geborgenheit. 
 
Nach Fertigstellung der Schule in der Edelstraße, wird das Häuschen mit umziehen. 
Es ist so konstruiert, dass es leicht auseinander- und wieder aufgebaut werden kann, damit es zu seinem eigentlichen Bestimmungsort, in den Außenanlagen des Innenhofs in der Edelstraße, gelangt.  
                                                      

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